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Kartengebühr an Firmen weitergeben

Wie Sie die Kartengebühr an Firmen weitergeben können, für wen sie gilt und wie sie abgerechnet wird.

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Zahlt eine Firma per Karte, Apple Pay oder Google Pay, können Sie die Gebühr von Stripe an sie weitergeben. Sie kommt dann als eigener Posten dazu. Privatgäste zahlen nie mehr, das verbietet das Gesetz. Die Einstellung ist zu Beginn aus.

Einschalten

Öffnen Sie Einstellungen › Online-Zahlung, Gruppe Für Ihre Gäste, Abschnitt Kartengebühr an Firmen, und schalten Sie Kartengebühr an Firmen weitergeben ein.

Für wen es gilt

  • nur bei Zahlung per Karte, Apple Pay oder Google Pay
  • nur, wenn eine Firma die Rechnung bekommt; Privatgäste zahlen nie ein Entgelt
  • nie bei SEPA-Lastschrift und Überweisung, dort ist ein Aufschlag gesetzlich nicht erlaubt

Wie hoch es ist

Die Gebühr entspricht dem Listenpreis von Stripe für das Land der Karte, gerechnet auf den Betrag der Zahlung: bei Karten aus dem EWR 1,5 % + 0,25 €, aus dem Vereinigten Königreich 2,5 % + 0,25 €, sonst 3,15 % + 0,25 €. Ist eine Karte bei Stripe teurer, etwa eine Premiumkarte, tragen Sie den Unterschied.

Was der Kunde sieht

Wählt die Firma auf der Zahlungsseite die Karte, steht vor dem Bezahlen zum Beispiel „zzgl. 10,75 € Entgelt für Kartenzahlung. Per Lastschrift oder Überweisung ohne Aufpreis.“ mit dem Gesamtbetrag. Belastet wird erst beim nächsten Klick.

Wie es abgerechnet wird

Für das Entgelt entsteht eine eigene Rechnung „Entgelt für Kartenzahlung zu RE-…“, die Steuer verteilt sich anteilig wie auf der Hauptrechnung. Bei einer Sofortbuchung steht das Entgelt als eigene Zeile auf der Rechnung der Buchung. Die Gebühren im Einzelnen stehen unter Gebühren und Auszahlung.